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Arthroskopie
Arthroskopie (Gelenkspiegelung)
Die
Arthroskopie hat in den vergangenen Jahren einen enormen Aufschwung genommen.
Nach der ersten Arthroskopie im Jahre 1918 durch den Japaner Takagi wurde von
seinem Schüler Masaki Watanabe 1955 erstmals auch eine arthroskopische
Operation vorgenommen.
Das Knie als größtes Gelenk ist das am häufigsten
arthroskopierte Gelenk. Aber auch Schulter-, Sprung-, Ellenbogen-, Hand - und
Kiefergelenk werden heute routinemäßig arthroskopiert.
Einer der wesentlichen Vorteile dieser technisch hochwertigen Methode ist die
verbesserte Diagnostik, wenn die Untersuchung, das Röntgen, eventuell auch
der Ultraschall keine Klärung der Beschwerden erzielen. Darüber hinaus
erlaubt die arthroskopische Technik heute Operationen an fast allen Gelenken,
die früher nur mit einem Schnitt möglich waren. Außerdem können
fast alle arthroskopischen Eingriffe ohne Krankenhausaufenthalt, also ambulant,
durchgeführt werden. Sie sollen sich von dem Eingriff in Ihrer gewohnten
Umgebung ohne Nachteile für das Operationsergebnis erholen.
Trotzdem ist die Arthroskopie eine Operation. Hier trifft der Ausspruch meines
ehemaligen Chefs zu: "Es gibt keine große oder kleine Chirurgie ,
sondern nur eine gute oder schlechte." Wir lassen also die gleiche Sorgfalt
walten wie bei einem "großen" Eingriff. Wie bei jeder Operation
sind Komplikationen allerdings möglich, über die ich Sie informieren
will - und auch muß. Ich habe dafür ein Reihe von Patienten-Befragungen
durchgeführt, um das Risiko und die möglichen Komplikationen der Arthroskopie
aus eigener Erfahrung heraus besser beschreiben und einschätzen zu können.
- Infektion
- Embolie und Thrombose
- Ergussbildung und Punktion
- Schmerzen
- Seltene Komplikationen
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